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Frühjahrstagung 2013
Vom 07.03. bis 10.03.2013 in Stuttgart-Hohenheim
CALL FOR PAPERS
Rhythmus als gestaltendes Prinzip der Seele
Der Rhythmus dynamisiert die Psyche von Anbeginn des Lebens. Er manifestiert sich körperlich, seelisch und geistig und ist Ausdruck eines archetypischen Geschehens und von zentraler Bedeutung für psychische Strukturbildung. Er zeigt sich in psychischen Polaritäten wie z.B. aktiv – passiv, Körper – Geist, Anwesenheit – Abwesenheit, Nähe – Distanz, Festhalten – Loslassen, Kontinuität und Diskontinuität, progressiv – regressiv, Tod und Leben u.v.m. Dabei heißt Rhythmus nicht ein zwanghaftes Wiederholen gleicher Strukturen, sondern schließt - damit er wirksam werden kann - immer das Akausale, Chaotische und Arrhythmische mit ein. Rhythmus als archetypische Manifestation hat verschiedene Aspekte, lebendig-schöpferische oder auch starre, sinnentleerte und lebenszerstörende Seiten wie sie sich z.B. in zwanghaften Wiederholungen ausdrücken. Auf unserer Tagung möchten wir den Rhythmus unter folgenden Aspekten näher betrachten:
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Entwicklungspsychologische Aspekte (körperlich – seelisch)
Rhythmus als Grundprinzip der Entwicklung und Strukturbildung (Neue Erkenntnisse aus der Säuglings-, Bindungsforschung und Entwicklungspsychologie, Emergenztheorie).
Soziologische – kulturelle – religiöse – transzendente Aspekte
Zeit und Rhythmus / Rhythmus im digitalen Zeitalter; Rhythmus und Gleichzeitigkeit:
Phänomene der Grenzenlosigkeit; illusionäre Verleugnung der Begrenztheit; Rhythmus und Beschleunigung
Klinische Bedeutung des Rhythmus
Was ist Rhythmus stiftend und strukturfördernd?
Setting und Rahmen
Therapeutische Haltung
Rhythmus und Übertragung (Rosarium)
Entgleisungen des Rhythmus
Mutterspezifische und vaterspezifische Rhythmen
Rhythmus in Bewegung, Tanz, Musik, Kunst, Sprache, usw.
Bereits durch die Art der Strukturierung und Gestaltung der Tagung möchten wir dem rhythmischen Prinzip folgen. Deshalb soll zum einen neben einen rationalen Zugang zum Thema dem Erleben von Rhythmus selbst Raum gegeben werden, z.B. durch Angebote aus dem Bereich der Musik und Bewegung, des Tanzes und Atems u.v.m. Zum anderen kann u.U. bereits der Wechsel an sich - zwischen eben diesen unterschiedlichen Angeboten - als rhythmisches Prinzip wahrgenommen werden.
Lassen Sie sich inspirieren!
Wir freuen uns auf vielfältige Angebote für Vorträge, Seminare oder Workshops.
Bitte schicken Sie diese bis 15.04.2012 an
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Das Vorbereitungsteam
Dorothea Groschwitz, Cornelia Kapr, Horst Obleser, Martin Roser,
Konstantin Rößler, Elisabeth Schörry-Volk, Gisela Storkebaum
Hier können Sie sich den o.g. Text als PDF-Datei herunterladen.